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Burgruine Homburg – hohe Mauer des Palas über dem Burgweg Foto: Pension Heuler
Wanderung 14 · Tagestour ab dem Haus

Zu den alten Rittersleuten auf die Homburg

Die große Runde über das Naturschutzgebiet Ammerfeld und die Wacholderheide hinauf zur Burgruine Homburg – mit weitem Blick über das Werntal. Zurück zu Fuß an der Wern entlang oder ab Gössenheim mit dem Bus.

~ 18 kmTagestouranspruchsvollBurgruine & Naturschutzgebiet
Wanderung 14
Homburg
ab Eußenheim
Länge
~ 18 km
Tagestour
Dauer
~ 5:00 h
reine Gehzeit
Schwierigkeit
anspruchsvoll
steile Auf- und Abstiege
Sehenswert
Burgruine
Ammerfeld · Wacholderheide

Von März bis Mai blühen im Ammerfeld Adonisröschen, Küchenschellen und Orchideen – und oben auf dem Setzberg wartet die Burg der Hohenberger.

Die Route auf einen Blick

Interaktive Karte folgt NSG Ammerfeld Wald Wern B 27 Fischteiche Aschfeld Ammerfeld Wacholderheide Ölgrund Burgruine Homburg auf dem Setzberg Gössenheim Bushaltestelle Eußenheim START · ZIEL N ca. 18 km · Tagestour

Wegpunkte der Tour

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Start

Pension Heuler · durch das Dorf zum Bahndamm

Vor der Pension links ins Dorf, bei der Bäckerei Rudolph rechts der Hauptstraße folgen. Nach dem Blumengeschäft links in die Augasse und den nächsten Weg rechts zum Bahndamm.

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Wegpunkt 01

Fischteiche

Auf dem Radweg nach links, die Eisenbahn nach rechts unterqueren – und Sie erreichen die Fischteiche. An der Abzweigung mit der Infotafel Eußenheim geht es weiter nach rechts über die B 27.

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Wegpunkt 02

Maria-Hilf-Kapelle in Aschfeld

Vor den ersten Häusern von Aschfeld auf dem Fußweg nach rechts bis zur Maria-Hilf-Kapelle mit Infotafel. Ab hier führt die Kerztalstraße bergauf aus dem Dorf hinaus – und der Wanderweg 19 bis zur Homburg.

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Wegpunkt 03

Naturschutzgebiet Ammerfeld

An der Infotafel zum Naturschutzgebiet links, in einem großen Bogen durch das Ammerfeld. Von März bis Mai sehen Sie hier Adonisröschen, Küchenschellen, Orchideen und andere seltene Pflanzen – dazu einen schönen Blick über das Werntal nach Eußenheim.

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Wegpunkt 04

Wacholderheide & Wegespinne

Weiter geht es durch eine schöne Wacholderheide. Bei einer Sitzbank an einer Wegespinne folgen Sie dem 2. Weg links (Wege 19, 1, B1).

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Wegpunkt 05

Durch den Wald hinab in den Ölgrund

Nach der Hochspannungsleitung an der Waldspitze dem Weg 19 vor dem Waldrand nach links folgen, dann den ersten Weg rechts in den Wald. Am Rand einer Lichtung links und mit der 19 bergab.

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Höhepunkt

Burgruine Homburg

Über die Fahrstraße und den Parkplatz führt der Weg links am großen Kreuz vorbei zur zweitgrößten Burgruine Deutschlands. Oben gibt es eine Einkehrmöglichkeit für eine Rast.

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Wegpunkt 06

Steil hinab nach Gössenheim

Zurück zum Kreuz, ein paar Meter weiter zweigt scharf links ein Pfad mit dem Wanderzeichen „gelbes Dreieck“ ab. Er führt steil bergab, an einer Mariengrotte und am Friedhof vorbei zur Hauptstraße an der Bushaltestelle.

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Ziel

Zurück nach Eußenheim – zu Fuß oder mit dem Bus

Ab der Haltestelle fährt der Bus zurück. Wer weiterwandert, folgt dem Radweg an der Wern entlang – nach der „Köbleinsmühle“ durch die Wiesen und über den Fußgängersteg zurück zur Pension.

Ihr Weg

Sie gehen vor der Pension links in das Dorf. Bei der Bäckerei Rudolph folgen Sie der Hauptstraße nach rechts durch das ganze Dorf. Nach dem Blumengeschäft biegen Sie links in die Augasse und den nächsten Weg rechts zum Bahndamm. Hier folgen Sie dem Radweg nach links, unterqueren die Eisenbahn nach rechts und erreichen die Fischteiche. Bei einer Abzweigung (Infotafel Eußenheim) folgen Sie dem Radweg weiter nach rechts und überqueren die B 27.

Verlassen Sie nun den Radweg und gehen links die kleine Straße weiter. Nach einer Brücke überqueren Sie die Straße und gehen vor den ersten Häusern von Aschfeld auf dem Fußweg nach rechts bis zur Maria-Hilf-Kapelle (Infotafel). Ab hier führt Sie die Kerztalstraße bergauf aus dem Dorf hinaus. Jetzt führt Sie der Wanderweg 19 bis zur Homburg.

An der Infotafel zum Naturschutzgebiet biegen Sie links ab und wandern in einem großen Bogen durch das Ammerfeld. Von März bis Mai sehen Sie Adonisröschen, Küchenschellen, Orchideen und andere seltene Pflanzen. Genießen Sie auch den schönen Blick über das Werntal nach Eußenheim. Weiter geht es durch eine schöne Wacholderheide. Bei einer Sitzbank an einer Wegespinne folgen Sie dem 2. Weg links (Wege 19, 1, B1).

Nach der Hochspannungsleitung, an der Waldspitze, folgen Sie dem Weg 19 vor dem Waldrand nach links und nutzen dann den ersten Weg nach rechts in den Wald hinein. Am Rand einer Lichtung biegen Sie links ab und folgen der 19 bergab. Achten Sie darauf, dass der Weg mehrmals die Richtung wechselt!

Wenn Sie im Ölgrund den kleinen Bach überquert haben, verlassen Sie den Weg 19 nach links, gehen den nächsten Wiesenweg rechts bergauf und treffen auf die Fahrstraße zur Homburg, der Sie rechts folgen. Beim Parkplatz führt Sie links der Weg am großen Kreuz vorbei zur zweitgrößten Burgruine Deutschlands. Sie können im Tal auch dem Weg 19 nach rechts folgen und erreichen die Homburg auf einem längeren Weg von der anderen Seite her.

Nach einer Rast gehen Sie zum Kreuz zurück. Ein paar Meter weiter zweigt scharf links ein Pfad mit dem Wanderzeichen „gelbes Dreieck“ ab, der Sie zunächst steil bergab nach Gössenheim führt. Sie erreichen an einer Mariengrotte und am Friedhof vorbei die Hauptstraße an der Bushaltestelle.

Wenn Sie zurück wandern wollen, so biegen Sie bei der Haltestelle von der Straße auf den Radweg ab. Nach einigen hundert Metern erreichen Sie die Umgehungsstraße. Gehen Sie nach rechts und nach der Wernbrücke nach links.

Sie sind nun auf dem Radweg nach Eußenheim. Nach der „Köbleinsmühle“ biegen Sie links in einen Weg ein, der Sie in die Wiesen führt und dann an der Wern entlang nach Eußenheim.* Überqueren Sie den Fluss am Fußgängersteg nach links. Sie sind nun wieder an der Infotafel und gehen rechts den bekannten Weg zurück zur Pension.

*Sie können auch dem Radweg weiter bis Eußenheim folgen.

🥾
Gut zu wissen: Die Tour ist mit rund 18 km und steilen Auf- und Abstiegen anspruchsvoll – festes Schuhwerk und ausreichend Getränke gehören ins Gepäck. Im Wald wechselt der Weg 19 mehrmals die Richtung: Achten Sie dort besonders auf die Markierungen.
🚌
Kürzere Variante: Ab der Bushaltestelle in Gössenheim können Sie mit der Buslinie 8060 zurückfahren und sparen den Rückweg an der Wern. Den aktuellen Fahrplan – und die Öffnungszeiten der Einkehr an der Burgruine – erfragen Sie am besten bei uns an der Rezeption.

Zur Geschichte der Homburg

Burgruine Homburg

Auf dem Setzberg bei Gössenheim – von den Hohenbergern bis zur Aufgabe

1008
Die Brüder Adolf und Reinhard von Hohenberg ziehen nach Adolfsbühl, dem heutigen Adelsberg.
1018
Reinhard von Hohenberg erbaut die Hauptburg auf dem Setzberg bei Gössenheim.
1028–1031
Die Vorburg wird errichtet.
1383
Das Geschlecht der Hohenberger stirbt aus. Die Burg gehört jetzt der Familie der Bickenbacher.
1469
Die Homburg wird an das Hochstift Würzburg verkauft.
1525
Im Bauernkrieg belagern die Bauern die Burg, können sie aber nicht einnehmen.
1680
Die Burg wird großenteils durch einen Brand zerstört.
1720
Die Burg wird aufgegeben.
1780
Der Besitz der Burg wird zwischen Gössenheim und Karsbach aufgeteilt.

Lust auf diese Tour?

Übernachten Sie direkt am Start: Wir geben Ihnen gerne den Wegeplan und Tipps für unterwegs mit – und sagen Ihnen, wann im Ammerfeld die Adonisröschen blühen und wie Sie mit dem Bus bequem zurückkommen.

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